Wie wäre es mit Ausflügen durch das wunderschöne Sauerland, entlang malerischer Routen und durch ursprüngliche Natur
zu den Sehenswürdigkeiten des Hochsauerlandes und der angrenzenden Gebiete?
Haben Sie vielleicht Lust auf eine Stadterkundung? Auf der Suche nach historischen Schätzen und Bauten,
von denen es eine Vielzahl in unserer Gegend gibt und die eine Besichtigung lohnen?
Wasserkraft war im Sauerland, das auch Land der tausend Berge genannt wird, in früheren Zeiten neben der Muskelkraft die wichtigste Energiequelle.
Die Landschaft des Sauerlandes mit ihren zahlreichen Bächen und Flüssen bot ideale Voraussetzungen zur Errichtung von Wassermühlen und damit zur Ausnutzung der Wasserkraft.
Die Wasserkraft wurde in vielen Bereichen zur Erleichterung der Arbeit eingesetzt.
Bei der Wassermühle in Cobbenrode handelt es sich um eine Getreidemühle, deren Ursprung im 17./18. Jahrhundert liegt.
Nachdem die Mühle mit Außenanlagen restauriert und der Mühlteich mit Wasserzuleitung wieder angelegt wurden,
kann heute die Funktion der Wasserkraft wieder originalgetreu demonstriert werden.
Außerdem ermöglicht es die gut erhaltene Mühlentechnik, wie zu Großvaters Zeiten Korn zu mahlen.
In einem kleinen Museumsraum kann man sich das Handwerkszeug, das der Müller früher zum Ausüben seines Berufes benötigte, genau ansehen.
Die Öffnungszeiten sind Mittwochs und Samstags von 15.00 bis 17.00 Uhr.
Telefon 0 29 73 . 442 oder 0 29 73 . 38 49
Brot wird jeden 1. Samstag im Monat gebacken. Bei Gruppen bittet man um Anmeldung
Die gut erhaltene mittelalterliche Altstadt mit imposanter Schlossruine und das Klassizismus-Viertel sind in der weiten Umgebung einzigartig und laden zum Bummeln und Verweilen ein.
Konzert- und Theaterangebote des Sauerland-Theaters, die Kleinkunstbühne der KulturSchmiede,
Ausstellungen von überregionaler Bedeutung und der Internationale Kunstsommer Arnsberg, mit seinen Sommer-Ateliers, locken kulturinteressierte Gäste in die alte Hauptstadt des Herzogtums Westfalen.
Von 973 bis heute: 973 - Kaiser Otto II. bestätigt in einer Urkunde dem Erzstift Magdeburg alle von seinem Vater verliehenen westfälischen Besitzungen, darunter die "Villa Brilon".
Dies ist die erste urkundliche Erwähnung einer freilich wesentlich älteren Siedlung, wobei es sich um das heutige Altenbrilon gehandelt haben muß.
Der 841 m hohe Kahle Asten in Winterberg ist der bekannteste Berg des Sauerlandes und zugleich auch der zweit höchste.
Er ist ein attraktives Ausflugsziel mit ausgedehntenten Wanderwegen, der von Naturfreunden geschätzten Hochheide,
(zum Biken natürlich tabu), einem Aussichtsturm mit Wetterstation, einem kleinen Naturmuseum und Infozentrum.
Die Aussichtsplattform auf 862 m Höhe bietet phantastische Fernblicke über das Sauerland und über die Bike Arena.
Das Erzbergbaumuseum und Besucherbergwerk in Ramsbeck hat außerhalb der regulären Öffnungszeiten auch am Ostermontag und Pfingstmontag geöffnet.
An beiden Feiertagen ist das Museum von 9.00-17.00 Uhr für Besucher geöffnet.
Die Einfahrten in das Besucherbergwerk mit Führung unter Tage finden stündlich, zuletzt gegen 16.00 Uhr statt.
Bei angekündigter regnerischer Wetterlage bietet das Erzbergbaumuseum und Besucherbergwerk als Allwetter-Ausflugsziel einen spannenden Ausflug in die Welt „unter Tage“ an.
Weitere Informationen: Besucherbergwerk Ramsbeck oder unter Telefon 0 29 05 . 25 0.
Marsberg am Rand des Hochsauerlandes bietet eine Vielzahl von Angeboten, steht aber eher für den ruhigen Tourismus für Gäste,
die mobil sind und sich in der Region orientieren wollen.
Das Feriengebiet in Marsberg ist der Diemelstausee im Süden der Stadt, der Wasserratten jede Möglichkeit eröffnet.
Seien es Segler, Taucher, Schwimmer oder Angler, jeder Wassersportler kommt hier auf seine Kosten.
Die Stadt Marsberg liegt in einer Höhe von 200 - 600 m über NN am Rande der sauerländischen Mittelgebirgslandschaft.
Die historischen Stätten Obermarsbergs zeugen noch heute von der außergewöhnlichen geschichtlichen Bedeutung der Stadt.
Die Naturparke "Eggegebirge" und "Diemelsee" sind lohnende Wandergebiete mit abwechslungsreichen Wäldern und Landschaften.
Der im Stadtgebiet liegende Diemelsee ist dabei Anziehungspunkt für viele Wassersportfreunde.
Als weitere Sehenswürdigkeit ist das Besucherbergwerk "Kilianstollen" zu nennen, dass jährlich rd. 10.000 Besucher anzieht.
Schon seit dem 9. Jahrhundert gab es in Meschede eine karolingische Wehranlage.
Das im Jahre 875 gegründeten Damenstift bildete den Mittelpunkt der Siedlung Meschede,
die sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem Zentrum im Sauerland entwickelte.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Nuttlar im Jahre 1072 und ist damit neben Velmede die älteste noch existierende Siedlung auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Bestwig.
Zwischen 1858 und 1871 wurde die Gemeinde Nuttlar als Teil des ehemaligen Kirchspiels Velmede neu gegründet.
Nuttlar ist für seine Kornbrennerei und als "das Schieferdorf" bekannt. Der Ort wurde durch den Unter- und Übertagebau von Schiefer geprägt.
Kurz hinter dem Ortsausgang Richtung Kallenhardt befindet sich ein vielbesuchter Freizeitbereich mit geräumigem Parkplatz für Wanderer, SGV-Wanderheim, Spiel- und Bolzplatz, Tretbecken u.v.m.
Die idyllische Lage im ruhigen und sehr schönen Elpetal ließ Ostwig zu einem Anziehungspunkt für den Fremdenverkehr werden.
Seit 1995 ist Ostwig als Erholungsort staatlich anerkannt. Herrschaftliche Häuser wie das schlossähnliche Haus Ostwig,
der gemütliche Dorfplatz und eine Reihe von schönen Fachwerkhäusern prägen das gepflegte Ortsbild.
Der Wanderweg entlang der Elpe, teilweise über Stege geführt, ist ein echter Geheimtipp und das Naturtretbecken am Bachlauf lädt zu einer Rast ein.
Warstein tritt in einer Urkunde aus dem Jahre 1072 in das Licht der Geschichte,
obgleich an den Stellen der heutigen Siedlung seit einigen tausend Jahren menschliches Leben bezeugt ist.
Ein erster nachweisbarer Ort lag etwa 1,5 km vom heutigen Stadtzentrum entfernt.
Seinen Mittelpunkt bildet noch heute die im 17. Jahrhundert errichtete Kapelle St. Maria BMV und St. Antonius in "Altenwarstein".